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Hans Peter Eisenbach

Name:

Hans Peter
Eisenbach

Beschreibung:

Hans Peter Eisenbach, intimer Kenner des Sturzkampfgeschwaders 3 und der Sturzkampfgruppen I./76 und I./3, trat nach dem Abitur in die Luftwaffe ein. Nach der Offiziersausbildung und dem Studium der Pädagogik, Abschluss Diplom Pädagoge, erfolgten Truppenverwendungen als Bodenverteidigungsoffizier und Flugabwehrkanonen-Offizier Flak 20mm Zwilling und später als Kompaniechef einer ABC-Abwehr Ausbildungskompanie der Luftwaffe. Es folgten Verwendungen als Staffelchef in einem Aufklärungsgeschwader sowie danach als Staffelchef in einem Jagdbombergeschwader. Weitere Verwendungen folgten als Luftbildstabsoffizier und anschließend als Nachrichtengeneralstabsoffizier und Abteilungsleiter „Militärisches Nachrichtenwesen“ in einer Luftwaffendivision.

Nach einer Referentenzeit im Führungsstab der Streitkräfte FüS III im Verteidigungsministerium, wechselte er zunächst zum französischen Militärischen Nachrichtendienst nach Paris. 2003 war Eisenbach dann im EU Hauptquartier für die Operation „Artemis“ (EU Kongoeinsatz) eingesetzt. Von Paris wechselte er nach Brüssel als EU Grundsatzreferent für „Militärisches Nachrichtenwesen“ beim Rat („Consilium“) der Europäischen Union in der Direktion von Dr. Solana, dem damaligen „Hohen Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik“.

2009 nahm Eisenbach eine Führungstätigkeit in einem renommierten Luftfahrtmuseum an. Gleichzeitig begann er mit der Forschung zur Entstehung und zum Einsatz der Sturzkampfwaffe zwischen 1936 und 1945. Darüber hat er zwischenzeitlich zahlreiche Veröffentlichungen und Bücher geschrieben.  

Sein erstes Buch erschien 2009 im Helios Verlag unter dem Titel „Fronteinsätze eines Stuka-Fliegers“. In dem Buch werden Ausbildung, Werdegang, Stationen und Flüge eines Ju 87 Flugzeugführers im II. Weltkrieg dargestellt. Schwerpunkte sind die Stuka-Einsätze der Sturzkampfgruppe I./3 bei der Schlacht um Kefalonia und Korfu im September 1943 und der Einsatz der Schlachtfliegergruppe I./3 beim Kampf um die Ägäis im  Oktober und November 1943.

2016 erschien im Helios Verlag dann sein zweites Buch unter dem Titel „Stuka-Einsatz an der Pantherlinie – Der Abwehrkampf der Heeresgruppe Nord im März 1944 an der Ostfront“. In dem Buch werden alle Einsätze der Stukas der I. und II. Gruppe Schlachtgeschwader 3 zur Unterstützung des Heeres an den Brennpunkten der Abwehrschlacht an der Pantherlinie zwischen Narwa und Newel im März 1944 präzise und  ortsgenau und zu 100% vollständig dokumentiert und mit plakativen Lagekarten und Bildern der I./Schlachtgeschwader 3 umfassend illustriert dargestellt und kompetent kommentiert.

2019 erschien nach dreijährigen intensiven Recherchen eine Studie zur Geschichte der Sturzkampfgruppen II./162, I./167, I./168, I./76 und I./3 zwischen 1936 und 1940 unter dem Titel „Der Einsatz deutscher Sturzkampfflugzeuge gegen Polen, Frankreich und England 1939 und 1940“. Aufbauend auf dem Konzept der 100% -tigen Darstellung aller Einsätze illustriert mit plakativen Lagekarten und noch nie veröffentlichten Bildern, wird die Geschichte dieser Sturzkampfgruppe beim Einsatz über Polen 1939 und beim Einsatz im Westen über Frankreich und England 1940 dargestellt und ein Überblick über die Einsätze der Sturzkampfgruppe I./3 in den Jahre. 1941 bis 1945 gegeben.

Im Mittelpunkt aller Werke von Hans Peter Eisenbach stehen die fliegenden Besatzungen, Flugzeugführer und Bordfunker, deren verlustreicher Weg von 1939 bis 1944 detailliert aufgeführt wird. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit hält Eisenbach Vorträge zur Geschichte der Sturzkampfwaffe 1936 – 1945.