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Leo Wintgens

Name:

Leo
Wintgens

Beschreibung:

Leo Wintgens wurde 1938 in Hergenrath geboren. Die Ortschaft ist heute Teil der Großgemeinde Kelmis (La Calamine), des früheren Bergwerkortes Neutral-Moresnet (1815-1919). Diese Sachlage hat ihn dazu bestimmt, in verschiedenen Bereichen Bindeglied zu werden zwischen Ost und West.
Nach der Volksschule in deutscher Sprache folgten Sekundar- und Hochschulstudien in französischer Sprache in Verviers, Namur und Lüttich. Als Germanist und Docteur en Philosophie et Lettres der Universität Lüttich war er erst wissenschaftlicher Assistent am dortigen Seminar für vergleichende Linguistik, schließlich, 1979, erst Dozent, dann Professor für englische Sprache an der Staatlichen Technischen Hochschule (Haute Ecole P.H. Spaak), Brüssel und Mitglied des dortigen Verwaltungsrates.
Leo Wintgens ist Mitglied namhafter literarischer und sprachwissenschaftlicher Gremien in Belgien, Deutschland und den Niederlanden. Er ist insbesondere für Ostbelgien zuständiges Mitglied der Königlichen Kommission für Ortsnamenkunde und Mundartforschung im Rahmen der Theresianischen Königlichen Akademie Belgiens, Brüssel. Er ist Mitglied des P.E.N. International (Belgien, frz. Abteilung). Seine Werke in den Bereichen Literatur, Sprachwissenschaft und Geschichte wurden in Belgien und Deutschland mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.
Im literarischen Bereich hat er bisher eine Reihe Kurzgeschichten sowie drei Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt den mehrsprachigen Band Chants blancs devant les abîmes, OBELIT - neue Literaturhefte I, B4850 Montzen, 1997. Mehrere Gedichte sind vertont worden. Ein Kurzprosaband steht vor der Drucklegung.
1999 hat er die mehrsprachige OBELIT-CD die klingende anthologie- Héém - l'anthologie retentissante herausgegeben, die seine Literaturgeschichte Ostbelgiens (1987, Kogge-Studienpreis der Stadt Minden/Westfalen) akustisch dokumentiert.
Er ist auch als Übersetzer vermittelnd tätig. So übertrug er u.a. Werke von Henri Pousseur (Die Erprobung des Petrus Hebraicus, 1983), Arthur Haulot (Remember, 1987), und Maurice Carême (Etre poète – Dichter sein, 1999) sowie Gedichte von Pierre Bourgeois, Jacques Crickillon, Roger Foulon, Paul Gérardy u.a.

Eine Buchbesprechung in der Kirchenzeitung für das Bistum Aachen zur Publikation: Artur Haulot: Remember. Cycle de Dachau-Zyklus.>/b> Übersetzt von Leo Wintgens

Veröffentlichungen: