Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte

Hans-Josef Hansen

Felsennest / 2. erweiterte Auflage 2008

Das vergessene Führerhauptquartier in der Eifel

Felsennest / 2. erweiterte Auflage 2008 kann noch nicht bestellt werden.
Titel:Felsennest / 2. erweiterte Auflage 2008
Untertitel:Das vergessene Führerhauptquartier in der Eifel
ISBN:3-938208-21-x
Format:28 x 23
Bindung:gebunden mit Schutzumschlag
Anzahl der Abbildungen:230 Abbildungen, Karten, Dokumente und Grundrisse
Artikelnummer:105-146-00
Verlag:Helios-Verlag
Seitenzahl:208

Beschreibung:


Am 1. September 1939 fiel die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung in Polen ein.
Paris und London forderten die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen und den Rückzug der deutschen Truppen auf das Reichsgebiet. Hitler reagierte nicht auf die Forderungen der Westmächte. Großbritannien und Frankreich traten am 3. September 1939 auf Grund ihrer Beistandsverpflichtungen gegenüber Polen in den Krieg gegen Deutschland ein. Trotz der Kriegserklärungen kam es im Westen zunächst nicht zu nennenswerten Kampfhandlungen. Die militärische Auseinandersetzung war jedoch unvermeidlich.

Der seit Mitte Oktober 1939 geführte “Sitzkrieg” an der deutsch-französischen Westfront endete abrupt am 10. Mai 1940 mit dem Einmarsch deutscher Truppen in die Niederlande, Belgien und Luxemburg.
Das Oberkommando der Wehrmacht verkündete am Tag des Angriffs: 
“Angesichts der unmittelbar bevorstehenden feindlichen Kriegsausweitung auf belgisches und holländisches Gebiet und der damit verbundenen Bedrohung des Ruhrgebietes ist das deutsche Westheer am 10. Mai bei Morgengrauen zum Angriff über die deutsche Westgrenze auf breitester Front angetreten (...)
Um die Gesamtoperationen der Wehrmacht zu leiten, hat sich der Führer und Oberste Befehlshaber an die Front begeben.”
Die “Front” war ein Bunker- und Barackenlager in Rodert, einem abgelegenen Dorf bei Münstereifel, etwa 42 Kilometer von der belgischen Grenze entfernt.
Seit Ende 1939 wurden für den Westfeldzug mehrere Hauptquartiere für den “Bunkermenschen” Hitler und sein Gefolge gebaut, darunter auch das schließlich bezogene Felsennest in der Nordeifel. Von einer bewaldeten Bergkuppe aus führte der Kriegsherr den Angriff.
Das Felsennest war vom 10. Mai bis zum 6. Juni 1940 Schalt- und Macht-zentrale des Dritten Reiches. Hier liefen alle wichtigen Informationen zusammen, wurden ausgewertet und neue Entscheidungen getroffen. Für einige Wochen wurde hier Geschichte gemacht.
Auf Befehl Hitlers sollte das Felsennest gewartet und nicht verändert werden. Er plante nach dem Krieg jährliche Erinnerungsfahrten in die Eifel.
Ende 1944 bezog der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B, Generalfeldmarschall Walter Model, das in der Nähe gelegene ehemalige Quartier des Oberkommandos des Heeres, um von dort aus die Ardennenoffensive zu führen.
 
Die vorliegende Dokumentation berichtet von der Entstehung, Nutzung, Zerstörung und den noch vorhandenen Resten dieser Anlage, von der Hitler einmal sagte, es sei sein “schönstes Quartier” gewesen.
Der Leser erhält darüber hinaus Hintergrundinformationen über die damaligen Ereignisse und die getroffenen Entscheidungen. Historisches und aktuelles Bildmaterial, Aufzeichnungen beteiligter Personen sowie Erinnerungen der letzten Zeitzeugen aus Bad Münstereifel vermitteln einen Blick in die Geschichte des ersten ortsfesten Führerhauptquartiers des Zweiten Weltkrieges.

Rezensionen:


VonÜberAmLink
Kölnische Rundschau - Kreis Euskirchen

Adolf Hitler: Von Rodert aus den Krieg geführt


VON RUDOLPH GREUEL, 07.12.06, 07:07h BAD MÜNSTEREIFEL.
Als am 10. Mai 1940 morgens um 5.35 Uhr die deutsche Offensive mit dem Angriff auf Holland, Belgien und Luxemburg begann, der

07.12.06
Kölnische Rundschau

zu Felsenenest

07.12.06
Kölner Stadt-Anzeiger

"Felsennest": Hitlers vergessene Machtzentrale im Westen

Bad Münstereifel-Rodert - Einige Wochen lang wurde in dem kleinen Eifeldorf Rodert Geschichte geschrieben. Vom Beginn des Angriffs der Wehrmacht auf die westlichen Nachbarn am 10. Mai 194

08.12.06
Zeitschrift für Heereskunde

Nr. 423 Januar/März 2007 zur Publikation Felsennest

20.02.07
Die Rheinpfalz

zu "Felsennest"

19.04.07
General-Anzeiger Bonn

zu "Felsennest":

Das vergessene Führerhauptquartier in Rodert: ...Unter diesen Titel hat Hans-Josef Hansen sein Buch gestellt, das auf 190 eindrucksvollen Seiten das Geschehen im Zeiten Weltkrieg im linksrheinischen Teil der Region widerspiegelt...Hansen

21.07.07
Heimat zwischen Hunsrück und Eifel

zu "Felsennest"

01.01.07
Pallasch - Zeitschrift für Militärgeschichte

zu "Felsennest"

01.10.07
Der Deutsche Fallschirmjäger

zu "Felsennest"

01.01.08
Kameraden

zu "Felsennest"

01.06.07
»Am Wall« Publikation der Studiengruppe INTERFEST

Zwischen 1939 und 1945 entstanden für Hitler und sein Gefolge nahezu zwanzig verbunkerte Führerhauptquartiere. Einige von ihnen, wie z.B. die »Wolfsschanze« in Ostpreußen oder der »Adlerhorst« bei Bad Nauheim, sind allgemein bekannt, andere wiederum fast

27.05.08
Militärgeschichtliche Zeitschrift - Zeitschrift des MGFA

zu "Felsennest"

01.06.08
amazon Kundenrezension

zu "Felsennest"


Diese Werk ist ein Muss für alle, die sich für Bauten des Zweiten Weltkrieges interessieren.
Es bietet dem Festungsinteressierten einen Einstieg in die Thematik ›Luftverteidigungszone West‹, was bislang nur möglich war durch di

07.08.08
DAWA Heft 61

zu "Felsennest"

01.02.13

Autor:


Hans-Josef Hansen

Hans-Josef Hansen, geboren 1966 in Bardenberg/Kreis Aachen, kaufmännische Ausbildung, allgemeine Hochschulreife, Studium an der Fachhochschule Aachen.

Langjäh...